Familienstiftungen Paul Wolfgang Merkel und Werner Zeller
Unsere Familie

Gustav Adolf REICHERT[1]
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Name Gustav Adolf REICHERT Geburt 09 Feb 1884 Bietigheim,,,,,
Geschlecht männlich Tod 10 Apr 1929 Besigheim,Ludwigsburg,Baden-Württemberg,Deutschland,,
Beerdigung 13 Apr 1929 Besigheim,Ludwigsburg,Baden-Württemberg,Deutschland,,
Personen-Kennung I63467 Merkel-Zeller Zuletzt bearbeitet am 14 Jul 2012
Vater Karl Wilhelm REICHERT, geb. 03 Jul 1849, Bietigheim,,,,,
gest. 23 Okt 1913, Bietigheim,,,,,
(Alter 64 Jahre) Mutter Pauline BEUTEL, geb. 21 Okt 1854, Hegensburg,,,,,
gest. 19 Aug 1931, Bietigheim,,,,,
(Alter 76 Jahre) Familien-Kennung F28135 Familienblatt | Familientafel
Familie Marie Friederike TABLER, geb. 24 Apr 1891, Besigheim,Ludwigsburg,Baden-Württemberg,Deutschland,,
gest. 09 Aug 1975, Besigheim,Ludwigsburg,Baden-Württemberg,Deutschland,,
(Alter 84 Jahre) Kinder 1. Adolf (Karl) REICHERT, geb. 23 Jan 1919 1921, Besigheim,Ludwigsburg,Baden-Württemberg,Deutschland,,
gest. 14 Sep 2003, Neufürstenhütte,,,,,
(Alter 82 Jahre)2. Karl REICHERT, geb. 22 Jul 1921 1923, Besigheim,Ludwigsburg,Baden-Württemberg,Deutschland,,
gest. 11 Jul 1995, Bietigheim-Bissingen,,,,,
(Alter 72 Jahre)Familien-Kennung F28134 Familienblatt | Familientafel Zuletzt bearbeitet am 13 Nov 2011
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Notizen - Besigheimer Geschichtsblätter Nr. 13, Dieter Schedy, 1993, Besgamer Leit‘, Seite 33-36, Fahrräder und Nähmaschinen:
1924 eröffnete Adolf Reichert, der Vater des jetzigen Firmeninhabers, den Fahrrad- und Nähmaschinenhandel in den noch heute bestehenden Räumen. Es war damals schon landauf, landab üblich, daß Fahrräder und Nähmaschinen im gleichen Laden verkauft und auch repariert wurden. Zuvor hatte Adolf Reichert das bäuerliche Anwesen an der Hauptstraße von Bauer Günther gekauft und umbauen lassen. Da, wo sich heute die Schaufenster befinden, war einst das Scheunentor; Laden und Werkstatt befinden sich in der einstigen Scheuer. Der heute noch bestehende Keller erinnert daran, daß es sich bei dem Gebäude um einen landwirtschaftlichen Betrieb handelte. Der Keller ist so riesig - er reicht bis unter die heute vor dem Haus verlaufende einstige Bundesstraße 27 - daß die Winzergenossenschaft hier während des Krieges 36.000 Liter Weißwein in eichenen Fässern eingelagert hatte. Dennoch war dadurch der Keller nicht einmal bis zur Hälfte belegt. Erst 1952 wurden die Fässer aus dem Keller geholt.
Bevor Adolf Reichert sich selbständig machte, arbeitete er als Nähmaschinenmechaniker in der damaligen "Trikot", der Trikotagenfabrik Mattes und Lutz in Besigheim. 1929 verunglückte Adolf Reichert tödlich. Seine Frau Marie, geborene Tabler, war nicht in der Lage, das Geschäft allein weiterzuführen. Sie verpachtete den Betrieb an den Bruder des Verstorbenen, an Albert Reichert, der die Firma weiterführte. 1934 wanderte dieser aus politischen Gründen nach Brasilien aus.
Die nächsten 15 Jahre war der Betrieb, einschließlich der ESSO-Tankstelle, die der Vater noch kurz vor seinem Tod hatte einrichten lassen, an die Firma Burkhardt verpachtet. 1949 wurde der Pachtvertrag aufgelöst.
- Besigheimer Geschichtsblätter Nr. 13, Dieter Schedy, 1993, Besgamer Leit‘, Seite 33-36, Fahrräder und Nähmaschinen:
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Quellen
