Familienstiftungen Paul Wolfgang Merkel und Werner Zeller
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Hermann WOLF

Hermann WOLF[1]

männlich 1918 - 2005  (87 Jahre)


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  • Name Hermann WOLF 
    Geburt 09 Apr 1918  Lauffen,,,,, Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Geschlecht männlich 
    Tod 30 Okt 2005  Bietigheim,,,,, Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Beerdigung 03 Nov 2005  Besigheim,Ludwigsburg,Baden-Württemberg,Deutschland,, Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Personen-Kennung I45029  Merkel-Zeller
    Zuletzt bearbeitet am 18 Dez 2025 

    Familie Frida REUSCHLE,   geb. 30 Okt 1919, Besigheim,Ludwigsburg,Baden-Württemberg,Deutschland,, Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ortgest. 03 Dez 2005, Besigheim,Ludwigsburg,Baden-Württemberg,Deutschland,, Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort (Alter 86 Jahre) 
    Eheschließung 01 Jul 1940  Besigheim,Ludwigsburg,Baden-Württemberg,Deutschland,, Suche alle Personen mit Ereignissen an diesem Ort 
    Kinder 
     1. Gesperrt
     2. Gesperrt
    Familien-Kennung F19466  Familienblatt  |  Familientafel
    Zuletzt bearbeitet am 9 Aug 2009 

  • Notizen 
    • Als Soldat heiratete er durch Ferntrauung seine Frida. Frida wohnte im obersten Stock des Besigheimer Bahnhofs, der am Ostersonntag von Jagdbombern angegriffen wurde. Nach der Kriegsgefangenschaft machte Hermann bei der Eisenbahn Karriere, half aber mit seiner Frau auch viel in der Metzgerei zum Ochsen, die Tochter Ursula mit ihrem Mann Berthold übernommen hatten.

      Erich W. Reuschle mailt 5/2011 Konrad Schmid Chronik: Beruf: Bahnbeamter.
      ~Hermann war während des Zweiten Weltkriegs bei den Eisenbahn-Pionieren. Er war beim Wiederaufbau von der gesprengten Eisenbahnbücke über den Issel eingesetzt. Danach kam er nach Le Havre und Dünkirchen. 1941 wurde seine Kompanie in die Ukraine versetzt um die Gleise von 152.4cm auf 143.5 umzuspuren. Seine Kompanie musste täglich 10 km fertigstellen. Das brachte ihn bis kurz vor Sewastopol auf der Halbinsel Krim. Dort war er beim Gleisbau für das riesige "Dora Geschütz" beschäftigt. Das Dora Geschütz wurde von 500 Mann bedient, und hatte eigene Flakgeschütze und eine Me 111 Jagdstaffel. Er war auch beim Brückenbau im Belbecktal in der Nähe von Sewastopol eingesetzt. Von der 10. Armee wurde er zur 6. Armee versetzt, war wieder beim Umspuren der Gleise beschäftigt und kam bis nach Morosovskaja (kurz vor Stalingrad). Dort hat er seinen Schwager Robert auf einem Flugplatz getroffen. Nach dem Fall von Stalingrad kam der Rückzug. Was vorher aufgebaut wurde, wurde jetzt wieder gesprengt und unbrauchbar gemacht. Seine Kompanie war auch auf 3 Seiten eingeschlossen. Stukas zersöorten die feindlichen Panzer und bei großer Kälte gelang der Durchbruch zu den deutschen Linien. 22 Monate lang gab es keinen Urlaub. Nach einem kurzen Urlaub kam Hermann wieder zum Einsatz in Russland. Danach wurder er nach Italien versetzt zur Instandsetzung von Bahnanlagen die durch feindliche Flieger zerstört waren. Bei dem Flieger Angriff auf Bologna am 5/9/43 wurde sein Kompanie Chef getötet. Danach bekam Hermann seinen letzten Urlaub. Dann wurde Hermann zur 65. Infantie Division versetzt und als Infantrist ausgebildet.. Er kam an die Front bei Anzio Nettuno. Ende 1943 wurde er in der Nähe zwischen Frescati und Velletri von amerikanischen Truppen gefangen genommen. 8 Wochen lang war er im Kriegsgefangenen Lager in Aversa bei Neapel. Danach wurde er in einem Geleitzug von 65 Schiffen nach den USA transportiert. Dort war er in verschiedenen Gefangenen Lagern in Milwaukee, Arizona und Los Angeles. Er war bei der Kartoffel- und Baumwolle Ernte eingesetzt. Er hat Gefangene vom Afrikakorps getroffen. Im Februar 1946 wurde er in 21 Tagen von Los Angeles nach Liverpool transportiert. In England arbeitete er auch in einer Gärtnerei in der Nähe von Liverpool. Er hatte in der Kriegsgefangenschaft nicht zu klagen und bekam sogar eine kleine Summe als Lohn für seine Arbeit in den USA ausbezahlt. Seine Heimkehr fand am 16/10/1947 statt.
      Nach seiner Heimkehr arbeitete er wieder bei der Eisenbahn und war am Bahnhof Besigheim tätig. Nach seiner Pensionierung beschäftigte er sich bei der Metzgerei Herbst, die von Tochter Ursula und Schwiegersohn Berthold betrieben wurde. Dort machte er die Lieferungen an Kunden in Besigheim und Umgebung.

  • Quellen 
    1. Erich Wilhelm Reuschle, Mein Stammbaum - Die Familien Reuschle - Weller - Pantrion & Schön 2004;.