Familienstiftungen Paul Wolfgang Merkel und Werner Zeller
 Unsere Familie

des Rats Paulus STROMER, von Reichenbach

des Rats Paulus STROMER, von Reichenbach

männlich 1390 - 1442  (52 Jahre)

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Generation: 1

  1. 1.  des Rats Paulus STROMER, von Reichenbach wurde geboren in 1390 (Sohn von Hermann STROMER, von Reichenbach und Elisabeth GROLAND); gestorben in 1442.

    Notizen:

    16206/6157/11498 (vollständiger Text)
    Kopie bei Aufzeichnungen von EDUARD MERKEL (IV-10.03.07) über frühe Merkel-Vorfahren (alphabetisch geordnet);
    eingescannt, Fußnoten in Text eingefügt und ins Ahnenprogramm eingefügt von Eberhard Brick (2005)
    MVGN 52 (1963/64) Scharr, Waldstromer, hier Auszug S. 39
    Peters ältester Sohn aus 1. Ehe, H e r m a n n II. , + 1406, oo Els Groland, Tochter des Ulrich [186 Hegel 1, S. 65 Z. 20 und 21.], hat einen Sohn P a u l u s Stromer, * 1390 [186a Hegel 1, S. 65 Z. 25 und 26.], der von 1440-1460 der erste Oberstforstmeister der Stadt Nürnberg nach dem Erwerb der burggräflichen Rechte am Sebalder Wald und nach Vereinigung des Waldstromer- und Forstmeisteramtes im Lorenzer Wald ist [187 Hinweis von Dr. Wolfgang Frhr. Stromer v Reichenbach.]

    Familie/Ehepartner: Gesperrt. [Familienblatt] [Familientafel]

    Familie/Ehepartner: Gesperrt. [Familienblatt] [Familientafel]


Generation: 2

  1. 2.  Hermann STROMER, von Reichenbach (Sohn von des Rats Peter STROMER, von Reichenbach und Siglint EBNER); gestorben in 1406 in Nürnberg,,,,,.

    Notizen:

    AL Mez ALU 2120 Nr.384338 S.88: Quelle: DFA 47 (1971) AL Reiß;

    Hermann heiratete Elisabeth GROLAND. Elisabeth (Tochter von des Rats Ulrich GROLAND und Elisabeth SCHOPPER) wurde geboren in ? 1353. [Familienblatt] [Familientafel]


  2. 3.  Elisabeth GROLAND wurde geboren in ? 1353 (Tochter von des Rats Ulrich GROLAND und Elisabeth SCHOPPER).

    Notizen:

    Biedermann CCCCLXIII; DFA 47 (1971) AL Reiß
    Stromer von Reichenbach - Das Geschlecht nannte sich ursprünglich "von Reichenbach". Als Conrad nach Nürnberg kam, wohnte er bei seinem Schwager Conrad Stromer, dem Forst- und Jägermeister, worauf beider Kinder "Stromer" genannt wurden. Zur Unterscheidung nannten sich dann die einen "Stromer von Reichenbach", die anderen "Waldsromer".
    (A.Mez, S.205)

    16206/6157/11498 (vollständiger Text)
    Kopie bei Aufzeichnungen von EDUARD MERKEL (IV-10.03.07) über frühe Merkel-Vorfahren (alphabetisch geordnet);
    eingescannt, Fußnoten in Text eingefügt und ins Ahnenprogramm eingefügt von Eberhard Brick (2005)
    MVGN 52 (1963/64) Scharr, Waldstromer, hier Auszug S. 38-39
    PETER I. , aus der 1. Ehe seines Vaters Heinrich II. [181 Hegel 1, S. 62 Z. 14; Wolfgang v. Stromer in MVGN 50/1960 S. 5 und S. 8, wobei zu S. 5 Anm. 26 zu bemerken ist, daß Heinrich Geuschmidt nicht nur bis 1312 erwähnt wird, sondern auch noch am 27. 11. 1316 als Schöffe, am 24. 7. 1319 als Vetter (richtig: Onkel) der Kinder seines Bruders Seitz. am 28. 5. 1325 als Schöffe, am 28. 2. 1326 mit seiner Ehefrau Margret, am 28. 8. 1326 als Schöffe und am 30. 7. 1336 in einem Landgerichtsbrief (NUB (Ms.) ]., + (3.verb.)4.(urspr.) 12. 1388 [182 Hegel 1, S. 63 Z. 22 und 23. Er führt noch im Sommer 1388 die Nürnberger beim Feldzug in Schwaben und bei der vernichtenden Niederlage bei Weil der Stadt - Döffingen (Archiv für Geschichte des Buchwesens IV, 1961, Sp. 195 Anm. 8, und Staatsarchiv Nürnberg AStB 133 fol. 4 ff., 55 r und 92 v); Hinweis von Wolfgang Frhr. Stromer v. Reichenbach.] 1347-1388 [149 s.o.], Ratsherr und führender Politiker Nürnbergs sowie politischer Ratgeber und Finanzier Kaiser Karls IV., ist berühmt geworden durch seine für die Forstwirtschaft bahnbrechende Erfindung der Nadelholzsaat. Hierzu kam er durch systematische Beobachtungen, Überlegungen und mannigfaltige Versuche; reife Tannenzapfen entleeren sich schon am Baum, während unreife nicht keimen und auch nicht lagerfähig sind. Das Problem lag in der Hauptsache darin, daß die unreif geernteten Samen durch Wärmeeinwirkung nachreifen (klengen) und vom Herbst bis zum nächsten Frühjahr konserviert werden mußten. Die segensreiche Erfindung Peter I. Stromer ermöglichte die Aufforstung von durch Raubbau oder Abbrand ehemaliger Wälder verödeten Landstrichen sowie von solchen, die für Ackerbau nicht genügend ertragreich waren. Von Nürnberg aus eroberte sich die Nadelholzsaat Europa und die Welt, nachdem im Jahre 1368 die ersten Großversuche Peter Stromers in Lichtenhof günstig verlaufen waren (s. bei Conrad III. Waldstromer). Peter I.
    MVGN 52 (1963/64) Scharr, Waldstromer; S. 39
    ist Hauptherr des Handelshauses der Stromer, dessen Handelsnetz damals ganz Europa umspannte [99 s.o.] [183 Ernst Frhr. Stromer v. Reichenbach, Unsere Ahnen in der Reichsstadt Nürnberg 1250-1806. Grünsberg/Nürnberg 1951. S. 11 ff.; F. M. Ress, Wolfgang v. Stromer u.a.. Porträts deutscher Montanunternehmer im Wandel der Jahrhunderte, in Der Völklinger Hüttenmann. 17. Jg., Heft 2/3, Völklingen/Saar März 1963. S. 76. Sonst u. a. in: A. Schwappach, Handbuch der Forst- und Jagdgeschichte Deutschlands, Berlin 1886-88. S. 186 ff.: R. Immel. Beiträge zur Frühgeschichte der Nadelholzkultur, in Allgem. Forst- und Jagdzeitung, 109. Jg.. Frankfurt 1933; Aloys Schulte. Geschichte des mittelalterlichen Handels und Verkehrs zwischen Westdeutschland und Italien. Leipzig 1900. Bd. I S. 285. 543, 573 und Bd. II S. 81-83. 172.] [194a L. Sporhan und Wolfgang v. Stromer, Handelshaus der Stromer, in Unbekanntes Bayern, Bd. VII, München 1962, S. 56-73, und in Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte; 47/1960. S. 81-104..]. Er ist in 1. Ehe verheiratet mit Siglint Ebner, + 1350 [184 Hegel 1, S. 63 Z. 13-18; Siglint ist eine Tochter des Hermann II. Ebner. + 1346. 1315-1344, ab 18. 1. 1320 Schöffe. 1342-1344 Pfleger von St. Sebald, oo Margarete. 27. 10. 1329 urk. (NUB (Ms) ), wohl einer Tochter des Jacob Ortlieb oo (Margarete) Weigel.], in 2. Ehe mit Margret Forstmeister [185 Hegel 1, S. 63 Z. 19 und 20]., die am 17. 3. 1384 erwähnt wird [149 s.o.] und der am 11. 3. 1387 Abt Berthold (Stromer) des Klosters Heilsbronn das Haus hinter der St. Lorenzkirche für 144 fl zu Leibgedinge auf Lebenszeit gibt [183a Der Hof lag „über den Weg" zum Hof des Klosters Heilsbronn, d. h. von der Lorenzkirche pegnitzabwärts.]. Margret ist die Tochter Otto III. Forstmeister (s. bei diesem ). Peters ältester Sohn aus 1. Ehe, H e r m a n n II. , + 1406, oo Els Groland, Tochter des Ulrich [186 Hegel 1, S. 65 Z. 20 und 21.], hat einen Sohn P a u 1 u s Stromer, * 1390 [186a Hegel 1, S. 65 Z. 25 und 26.], der von 1440-1460 der erste Oberstforstmeister der Stadt Nürnberg nach dem Erwerb der burggräflichen Rechte am Sebalder Wald und nach Vereinigung des Waldstromer- und Forstmeisteramtes im Lorenzer Wald ist [187 Hinweis von Dr. Wolfgang Frhr. Stromer v Reichenbach.]

    Kinder:
    1. Gerhauß STROMER, von Reichenbach
    2. Elisabeth STROMER, von Reichenbach
    3. Anna STROMER, von Reichenbach
    4. Peter STROMER, von Reichenbach
    5. Barbara STROMER, von Reichenbach gestorben am 02 Feb 1423.
    6. Margaretha STROMER, von Reichenbach wurde geboren um 1390 in Nürnberg,,,,,.
    7. 1. des Rats Paulus STROMER, von Reichenbach wurde geboren in 1390; gestorben in 1442.


Generation: 3

  1. 4.  des Rats Peter STROMER, von Reichenbach wurde geboren um 1310 (Sohn von Heinrich STROMER, von Reichenbach und Kunigund GLASNAPF); gestorben am 03 Dez 1388 in Nürnberg,,,,,.

    Notizen:

    153470 (aus "Vorfahren von Paul Wolfgang Merkel und Margarethe Elisabeth Bepler - Übersichten mit Kurzdaten", Arthur Mez, April 2000)
    Erfinder der Nadelwald-Saat

    16206/6157/11498 (vollständiger Text)
    Kopie bei Aufzeichnungen von EDUARD MERKEL (IV-10.03.07) über frühe Merkel-Vorfahren (alphabetisch geordnet);
    eingescannt, Fußnoten in Text eingefügt und ins Ahnenprogramm eingefügt von Eberhard Brick (2005)
    MVGN 52 (1963/64) Scharr, Waldstromer, hier Auszug S. 38-39
    PETER I. , aus der 1. Ehe seines Vaters Heinrich II. [181 Hegel 1, S. 62 Z. 14; Wolfgang v. Stromer in MVGN 50/1960 S. 5 und S. 8, wobei zu S. 5 Anm. 26 zu bemerken ist, daß Heinrich Geuschmidt nicht nur bis 1312 erwähnt wird, sondern auch noch am 27. 11. 1316 als Schöffe, am 24. 7. 1319 als Vetter (richtig: Onkel) der Kinder seines Bruders Seitz. am 28. 5. 1325 als Schöffe, am 28. 2. 1326 mit seiner Ehefrau Margret, am 28. 8. 1326 als Schöffe und am 30. 7. 1336 in einem Landgerichtsbrief (NUB (Ms.) ]., + (3.verb.)4.(urspr.) 12. 1388 [182 Hegel 1, S. 63 Z. 22 und 23. Er führt noch im Sommer 1388 die Nürnberger beim Feldzug in Schwaben und bei der vernichtenden Niederlage bei Weil der Stadt - Döffingen (Archiv für Geschichte des Buchwesens IV, 1961, Sp. 195 Anm. 8, und Staatsarchiv Nürnberg AStB 133 fol. 4 ff., 55 r und 92 v); Hinweis von Wolfgang Frhr. Stromer v. Reichenbach.] 1347-1388 [149 s.o.], Ratsherr und führender Politiker Nürnbergs sowie politischer Ratgeber und Finanzier Kaiser Karls IV., ist berühmt geworden durch seine für die Forstwirtschaft bahnbrechende Erfindung der Nadelholzsaat. Hierzu kam er durch systematische Beobachtungen, Überlegungen und mannigfaltige Versuche; reife Tannenzapfen entleeren sich schon am Baum, während unreife nicht keimen und auch nicht lagerfähig sind. Das Problem lag in der Hauptsache darin, daß die unreif geernteten Samen durch Wärmeeinwirkung nachreifen (klengen) und vom Herbst bis zum nächsten Frühjahr konserviert werden mußten. Die segensreiche Erfindung Peter I. Stromer ermöglichte die Aufforstung von durch Raubbau oder Abbrand ehemaliger Wälder verödeten Landstrichen sowie von solchen, die für Ackerbau nicht genügend ertragreich waren. Von Nürnberg aus eroberte sich die Nadelholzsaat Europa und die Welt, nachdem im Jahre 1368 die ersten Großversuche Peter Stromers in Lichtenhof günstig verlaufen waren (s. bei Conrad III. Waldstromer). Peter I.
    MVGN 52 (1963/64) Scharr, Waldstromer; S. 39
    ist Hauptherr des Handelshauses der Stromer, dessen Handelsnetz damals ganz Europa umspannte [99 s.o.] [183 Ernst Frhr. Stromer v. Reichenbach, Unsere Ahnen in der Reichsstadt Nürnberg 1250-1806. Grünsberg/Nürnberg 1951. S. 11 ff.; F. M. Ress, Wolfgang v. Stromer u.a.. Porträts deutscher Montanunternehmer im Wandel der Jahrhunderte, in Der Völklinger Hüttenmann. 17. Jg., Heft 2/3, Völklingen/Saar März 1963. S. 76. Sonst u. a. in: A. Schwappach, Handbuch der Forst- und Jagdgeschichte Deutschlands, Berlin 1886-88. S. 186 ff.: R. Immel. Beiträge zur Frühgeschichte der Nadelholzkultur, in Allgem. Forst- und Jagdzeitung, 109. Jg.. Frankfurt 1933; Aloys Schulte. Geschichte des mittelalterlichen Handels und Verkehrs zwischen Westdeutschland und Italien. Leipzig 1900. Bd. I S. 285. 543, 573 und Bd. II S. 81-83. 172.] [194a L. Sporhan und Wolfgang v. Stromer, Handelshaus der Stromer, in Unbekanntes Bayern, Bd. VII, München 1962, S. 56-73, und in Vierteljahresschrift für Sozial- und Wirtschaftsgeschichte; 47/1960. S. 81-104..]. Er ist in 1. Ehe verheiratet mit Siglint Ebner, + 1350 [184 Hegel 1, S. 63 Z. 13-18; Siglint ist eine Tochter des Hermann II. Ebner. + 1346. 1315-1344, ab 18. 1. 1320 Schöffe. 1342-1344 Pfleger von St. Sebald, oo Margarete. 27. 10. 1329 urk. (NUB (Ms) ), wohl einer Tochter des Jacob Ortlieb oo (Margarete) Weigel.], in 2. Ehe mit Margret Forstmeister [185 Hegel 1, S. 63 Z. 19 und 20]., die am 17. 3. 1384 erwähnt wird [149 s.o.] und der am 11. 3. 1387 Abt Berthold (Stromer) des Klosters Heilsbronn das Haus hinter der St. Lorenzkirche für 144 fl zu Leibgedinge auf Lebenszeit gibt [183a Der Hof lag „über den Weg" zum Hof des Klosters Heilsbronn, d. h. von der Lorenzkirche pegnitzabwärts.]. Margret ist die Tochter Otto III. Forstmeister (s. bei diesem ). Peters ältester Sohn aus 1. Ehe, H e r m a n n II. , + 1406, oo Els Groland, Tochter des Ulrich [186 Hegel 1, S. 65 Z. 20 und 21.], hat einen Sohn P a u 1 u s Stromer, * 1390 [186a Hegel 1, S. 65 Z. 25 und 26.], der von 1440-1460 der erste Oberstforstmeister der Stadt Nürnberg nach dem Erwerb der burggräflichen Rechte am Sebalder Wald und nach Vereinigung des Waldstromer- und Forstmeisteramtes im Lorenzer Wald ist [187 Hinweis von Dr. Wolfgang Frhr. Stromer v Reichenbach.]

    Peter heiratete Siglint EBNER. Siglint (Tochter von Hermann EBNER und Margaretha ORTLIEB) gestorben in 1350 in Nürnberg,,,,,. [Familienblatt] [Familientafel]


  2. 5.  Siglint EBNER (Tochter von Hermann EBNER und Margaretha ORTLIEB); gestorben in 1350 in Nürnberg,,,,,.
    Kinder:
    1. Peter STROMER, von Reichenbach
    2. Kunigunda STROMER, von Reichenbach gestorben am 12 Mai 1360 in Nürnberg,,,,,.
    3. 2. Hermann STROMER, von Reichenbach gestorben in 1406 in Nürnberg,,,,,.

  3. 6.  des Rats Ulrich GROLANDdes Rats Ulrich GROLAND wurde geboren in in Nürnberg,,,,, (Sohn von des Rats Ulrich GROLAND und Klara ORTLIEB); gestorben am 25 Apr 1407 in Nürnberg,,,,,.

    Notizen:

    Verzeichnis der Voreltern...von Paul Wolfgang Merkel, 1992 bearbeitet von Arthur Mez: Nr. XIV. 9568; AL Mez ALU 2120 Nr.768678 S.55;
    Teilhaber der Stromer-Handelsgesellschaft, besitzt 1396 die Mühle unter der Füll

    Ulrich heiratete Elisabeth SCHOPPER in 1351 in Nürnberg,,,,,. Elisabeth (Tochter von Peter SCHOPPER und Katharina GRUNDHERR) gestorben in 1409 in Nürnberg,,,,,. [Familienblatt] [Familientafel]


  4. 7.  Elisabeth SCHOPPER (Tochter von Peter SCHOPPER und Katharina GRUNDHERR); gestorben in 1409 in Nürnberg,,,,,.

    Notizen:

    Verzeichnis der Voreltern...von Paul Wolfgang Merkel, 1992 bearbeitet von Arthur Mez: Nr. XIV. 9569

    Kinder:
    1. Agnes GROLAND wurde geboren in bis 25 Nov 1351.
    2. 3. Elisabeth GROLAND wurde geboren in ? 1353.
    3. Gertraud GROLAND wurde geboren in ? 1354; gestorben am 15 Okt 1407.
    4. Genannter Hans GROLAND wurde geboren in ? 1355 in Nürnberg,,,,,; gestorben am 09 Jul 1449 in Nürnberg,,,,,.


Generation: 4

  1. 8.  Heinrich STROMER, von Reichenbach wurde geboren um 1275 (Sohn von des Rats Conrad STROMER, von Reichenbach und Sophie ESSLER); gestorben in 24 Mrz 1346 24 Mrz 1347 in Nürnberg,,,,,; wurde beigesetzt am 30 Apr 1647.

    Notizen:

    306940 (aus "Vorfahren von Paul Wolfgang Merkel und Margarethe Elisabeth Bepler - Übersichten mit Kurzdaten", Arthur Mez, April 2000)

    16206/6157/11498 (vollständiger Text)
    Kopie bei Aufzeichnungen von EDUARD MERKEL (IV-10.03.07) über frühe Merkel-Vorfahren (alphabetisch geordnet);
    eingescannt, Fußnoten in Text eingefügt und ins Ahnenprogramm eingefügt von Eberhard Brick (2005)
    MVGN 52 (1963/64) Scharr, Waldstromer, hier Auszug S. 37
    Conrad II. hat aus seiner 1. Ehe mit einer Esler einen Sohn HEINRICH II. , der in einem Gerichtsbrief des Schultheißengerichts vom 7. 5. 1313 als Zeuge für seinen Vater „Herr Hainrich, Herrn Conrat Stromeirs Sohn" bezeichnet wird [175 Vock 5. 115 Anm. 24.], zum Unterschied von Heinrich I. am Weinmarkt. Derartige Zusätze pflegten immer dann angewendet zu werden, wenn zwei oder mehrere Personen des gleichen Namens (hier auch der Stromer-Waldstromer) zur gleichen Zeit rechts- und geschäftfähig waren. Heinrich II., am 11. 8. 1323 am Salzmarkt wohnend [149 NUB (Ms.).]. + 30. 4. 1347 [176 Hegel 1. S. 62 Z. 19 und 20.], 1313-1328 [177 Vock gibt auf S. 118 bei Heinrich II. an, daß er schon von 1290 an genannt wird. Dies beruht auf einer Verwechslung mit Heinrich I. und darauf, daß er sich im zeitlichen Ablauf geirrt hat (S. 115)]), Vater des Chro-
    MVGN 52 (1963/64) Scharr, Waldstromer; S. 38
    nisten Ulman Stromer (* 6. 1. 1329, f 3. 4. 1407 [178 Hegel 1. S. 67 Z. 4 und 6. Von ihm stammen die heute lebenden Freiherren Stromer v. Reichenbach ab.]), gehört weder dem Rat noch den Schöffen an, auch sind von ihm bisher keine eigenen Rechtsgeschäfte bekannt. Er kommt am 31. 7. 1319 und am 26. 1. 1320 als Zeuge in gemeinsamen Privaturkunden des Hermann v. Stein (oo Alheit Stromer, Heinrich II. Schwester) und Conrad III. Stromer (Heinrich II. Bruder) vor, wird am 16. 6. 1323 in einem Landgerichtsbrief zusammen mit Conrad Nützel und Fritz Pfinzing wegen einer Vereinbarung mit dem Kloster Engelthal genannt, gehört am 7. 9. und 14. 10. 1326 mit Wolfram I. Stromer zu den Vormündern der Geschwister Mulner (s. bei Wolfram I.) [149 s.o.] und zeugt am 15. 7. 1323 vor dem Schultheißengericht zusammen mit seinem Bruder Conrad III. für Conrad Nützel 179 Vock S. 121 Anm. 33 letzter Absatz.]. Heinrich II. ist in 1. Ehe um 1290 mit einer Tochter des Conrad Gnatznapf (1292-1299, oo Adelheid 1292), in 2. Ehe um 1320 mit Margarete Geuschmidt verheiratet [180 Hegel 1, S. 62 Z. 8-14 und 21; Wunder S. 43.], + 24. 11. 1350, Tochter des Heinrich G.. der von 1298-1336, oo Margret, 1326, nachweisbar ist und als Schöffe und 1298 sowie 1306 als (stellvertretender) Schultheiß auftritt [181 Hegel 1, S. 62 Z. 14; Wolfgang v. Stromer in MVGN 50/1960 S. 5 und S. 8, wobei zu S. 5 Anm. 26 zu bemerken ist, daß Heinrich Geuschmidt nicht nur bis 1312 erwähnt wird, sondern auch noch am 27. 11. 1316 als Schöffe, am 24. 7. 1319 als Vetter (richtig: Onkel) der Kinder seines Bruders Seitz. am 28. 5. 1325 als Schöffe, am 28. 2. 1326 mit seiner Ehefrau Margret, am 28. 8. 1326 als Schöffe und am 30. 7. 1336 in einem Landgerichtsbrief (NUB (Ms.) ]. Von den sechs Söhnen Heinrich II. Stromer sind zwei mit zwei Schwestern Forstmeister und einer mit einer Koler verheiratet; ferner werden durch die Nachkommen von zwei weiteren Kindern ebenfalls Beziehungen zu diesen Familien geknüpft.

    Heinrich heiratete Kunigund GLASNAPF. [Familienblatt] [Familientafel]


  2. 9.  Kunigund GLASNAPF
    Kinder:
    1. Agnes STROMER, von Reichenbach
    2. Clara STROMER, von Reichenbach
    3. Gerhauß STROMER, von Reichenbach
    4. Adelheid STROMER, von Reichenbach
    5. Conrad STROMER, von Reichenbach gestorben in 1346 in ,,Lombardei,,,.
    6. Margaretha STROMER gestorben in 1350.
    7. Heinrich STROMER, von Reichenbach gestorben in 1348.
    8. 4. des Rats Peter STROMER, von Reichenbach wurde geboren um 1310; gestorben am 03 Dez 1388 in Nürnberg,,,,,.

  3. 10.  Hermann EBNER (Sohn von Hermann EBNER); gestorben in 1346.

    Notizen:

    306942 (aus "Vorfahren von Paul Wolfgang Merkel und Margarethe Elisabeth Bepler - Übersichten mit Kurzdaten", Arthur Mez, April 2000)

    Hermann heiratete Margaretha ORTLIEB. [Familienblatt] [Familientafel]


  4. 11.  Margaretha ORTLIEB
    Kinder:
    1. 5. Siglint EBNER gestorben in 1350 in Nürnberg,,,,,.

  5. 12.  des Rats Ulrich GROLAND (Sohn von des Rats Heinrich GROLAND und Anna SACHS); gestorben in 1373 in Nürnberg,,,,,.

    Notizen:

    Verzeichnis der Voreltern...von Paul Wolfgang Merkel, 1992 bearbeitet von Arthur Mez: Nr. XV. 19136; AL Mez ALU 2120 Nr.1537356 S.55;
    20a/5913
    Aufzeichnungen von EDUARD MERKEL (IV-10.03.07) über frühe Merkel-Vorfahren (alphabetisch geordnet);
    ergänzt durch Anmerkungen von A. MEZ und neuere Literatur;
    in Maschinenschrift übertragen von GERHARD MERKEL;
    eingescannt uns in Ahnenprogramm eingefügt von EBERHARD BRICK (2003)
    Die GROLANDT

    Akt 27.41 Stadtarchiv Nürnberg; Handschrift

    Aus Ungarn und Siebenbürgen haben diese Grolandt ihr Herkommen, welche von alten Jahren wegen allerhandt Kriegs Unruhe mit einem statthaften Vermögen heraus in Teutschlandt, kommen und Herr Stips Grolandt der erste gewest, nach diesem haben sie sich in die Stadt N. gesezt, und darin Burger worden und find man in der Cronic Troßnerii, daß Herr Conrad Ungnadt Ritter, Gertraut Herrn Fried. Grolandts Tochter und Herr Fried. Grolandt Herrn Conrad Ungnadts Tochter .gefreyet haben, daraus abzunehmen, daß diese Geschlecht Grolandt ein adel. ansehnl. Geschlecht vor alten Jahren gewest, welche sich die Grolandt von Lauenburg genannt hab. Demnach sich aber vor Alters A°.1290 in der Stadt Nürnberg seßhaft worden, und es hernach um die Zeit Kayser Ludtwig des Bayern ware, daß sich große Unruhe im Röm. Reich erhube, viel fürnehmer Fürsten und Ständt von dem Kayser abgefallen, und allein Nürnberg sambt noch etl. wenig andern Städten bey dem Kayser beständig blieben, derenwegen von dem Bapst sehr angefeindet wurden. Zur selben Zeit war den Burgern des Raths in der Stadt Nürnberg viel angelegen, daß sie verständige Männer auch gelehrte und vemühgliche Persohnen bey Ihnen im Rath hatten, also wurde Ao 1346 zu einem alten Geschlecht aufgenommen auch diese Grolandt und Herr Heinrich Grolandt deßen Ehewirtin eine Sächsin in dem Rath zu den Bürgermeisterstandt erwählet und das ganze Geschlecht darzu erkennet und confirmiret worden, welche auch des Raths fürnehmste Ämpter verwaltet, wie alle dieselben Grolandt so gemeiner Stadt in dem Rath gedienet, hernach ordentl. beschrieben werden. - Nachdem nun die Grolandt inder Stadt Nürnberg zu dem Rath confirmiret und genommen worden, haben viel aus Ihnen große Stifftung gethan, u. gemeiner Stadt auch, den Geistl. von ihren Vermögen ein ansehnl. Hülf gethan, u. angeordnet, daß Kirchen und Clöstern mit Seelmeßen, Kirchenornat und anderer Geistl. Zier viel guts gethan und erzeigt, den neuen Spittal hat Anna, Jacob Grolandin viel wegen ihres Ehewirts zugeeignet usw.(folgen, versichiedene Stiftungen).
    Auf dem Landt haben Sie, auch ihre Adel. Gütter gehabt und fürnehme. Häuser beseßen, wie dann 1390 sambstag vor St. Veitstag Ulrich und Hannß die Grolandt Ihr Herrn Hauß so sie von den Großen auf Sie kommen zum Pürgles in Weyer genannt, dem Rath der Stadt Nürnberg von neuem übergeben, und eingeraumbt, doch dergestalt, daß solches Hauß in fürfallender Noth einem Rath offen stehen sollte, daßelbe mit einem Kriegs Volck nach ihrem Gefallen zu besezen und ferner daß sie solch ihr Landthauß im Weyer niemandt aus dann einem Burger verkaufen, oder sonsten zukommen laßen wollen. Es sein aber diese zween Gebrüder hernach uneinig worden, wegen des ihres Herrn Hauses, darumb sie abgetheilt, und darauf Hannß Grolandt die obere Bürg gebaut von seinem aigen Gut und Oberbürg genannt, wie Beede Herren Häuser auf heutigen Tag, doch in anderer Bürger Händen seyn. Zu Erlenstegen haben Sie auch ein Herrn Sizlein gehabt, welches noch bey 'Ihnen ist, wie auch Diepelsdorf, beneb. einer ziembl. Anzahl Pauerschaften, und ist dieses Grolandt-Geschlecht dieser Zeit nach im Leben aber nicht mehr im Rath, weil es an verstandenen Mannes Persohnen sehr abgenommen u. wenig Grolandt im Leben. Ao 1451 fiel dem Nicol. Grolandt unversehener Sachen sein Hauß auf der Fleischbrucken ein.
    (Anm.: Bis hier fast gleicher Wortlaut in: Nbger Geschlechterbuch (Bericht und aigentliche Beschreibung von der Nbger Geschlechter Ankunft & Herkommen etc.) Merk'sche Fam.Bibl. Germ. Museum Nr. 660)
    Der Grolandt Wappen ist um das Jahr 797 in Polen entsprossen; der Schild aber, wle Er jetzt schwarz ist er roth und in mittel die Rosen weiß gewesen, seyn auch, die 3 Pflug Segen an den Ecken des Schildts herum gestanden; das Helm Kleinodt War ein Mann, der auf dem Haupt 2 Pflug Segen u. ein Polnisch Hütlein mit 5 weißen Straußenfedern hatte, mit welchen Wappen ein Ackermann Rosa genannt, wegen seiner behangener Mannheit ist begabt worden, dieser Rosa ist gestorben, wie in derselben Chronica zu lesen im Jahr 820.
    Albrecht Grolandt ist zu Nürnberg Bürger gewest 1307. Heinr. Grolandt ist in dem Rath gewält worden 1346 und weil Er nur dies Jahr in der Raths Verzeichnus stehet, ist daraus zu schließen, daß Er der erste dies Geschlechts gewesen, so im Rath gangen. Er hat 4 Söhne gehabt unter denen Martin Grolandt 1348 u. Ulrich Grolandt 1360 im Rath gewählt worden. Die haben auch dies Geschlecht biß auf unsere Zeit propagirt; also daß sie noch heutiges Tags im Rathstand leben. Dies Geschlecht soll seine Ankunfft aus Siebenbürgen oder Polen haben.
    So findt man auch, daß 1275 Hannß Conr. Ungnadgnad, Ritter, Freyherr in Kärndten Geritraut H. Friedrich Grolandts T. zum Gemahl gehabt. Ferner über 130 Jahr hernacher befindt sich, daß H. Heinrich Grolandt v. Laumburg, eines andern Ugnadts Tochter mit Nahmen Demut zum Gemah bekommen, wie die Ungnadl. Cron. fol. 17 u. 26 zu erkennen gibt.
    Im Nürnberg. Geschlecht Buch so Conr. Haller zusammgebracht liest man, daß die Grolandt eines alten ehrl. Herkommens seyn u. aus Ungarn u. Siebenbürgen mit grosem Gut alhier zu Nürmberg sich nieder gethan u. daselbst zu den fürnehmsten Ämbtern des Raths gezogen worden.
    In briefl. Uhrkunden findt man, daß sich das Geschlecht vor Alters Graland, Gralodt ,und endlich Grolandt geschrieben.

    Ulrich heiratete Klara ORTLIEB [Familienblatt] [Familientafel]


  6. 13.  Klara ORTLIEB (Tochter von Ulrich ORTLIEB und Clara GRASER).

    Notizen:

    Verzeichnis der Voreltern...von Paul Wolfgang Merkel, 1992 bearbeitet von Arthur Mez: Nr. XV. 19137
    /5942
    Aufzeichnungen von EDUARD MERKEL (IV-10.03.07) über frühe Merkel-Vorfahren (alphabetisch geordnet);
    ergänzt durch Anmerkungen von A. Mez und neuere Literatur;
    in Maschinenschrift übertragen von Gerhard Merkel;
    eingescannt und ins Ahnenprogramm eingefügt von Eberhard Brick (2004)

    O r t l i e b
    68289 Ortlieb, Clara verh. m. Ulrich Groland + 1378
    Ortlieb Ulrich Verh. m. Clara Graser, Weigel Grasern u. Elis.
    des Raths zu Nbg. 1417 siehe unt. + 1442 Schopperins Tochter. Begrab. in ambitis Praedicatorium(mit Gepränge bei den Dominikanern). War Pfleger des Pilgram Spital bey St. Martha 1434

    Marquard Ortlib kommt vor 1330, auch 1319 im Verzeichnis der
    nominati bei Mar II, 368
    Markert Ortlib bey den parfuhser Ullm. Stromer 91,6
    Merkel Ortlib Genannter 1317 desgl. 1319 Nor. IV S. 378 u. 215 12. März 132? Aum
    Ulrich Ortlieb s. b. v. Schwarz Käufer von L 331 am 4. Febr. 1427
    s. Nor. IV S. 330-332

    Roth, Genannte S. 19 Ortlieb, Ulrich Genannter 1410 - 1434
    S. 22 Ortlieb, Ulrich Genannter 1425
    VI Ulrich Ortliebsche Erben
    zu 546330 Künne Ortlieb (Schwester Heinrich Ortliebs)
    Verh. m. Heinrich II. Holzschuher (ca. 1289)

    Geschlecht Ortlieb starb 1483 aus (Reicke, Gesch, d. St. Nbg. S. 213)
    Schwester von Clara Ortlieb (68289) : Petronella Ortlieb
    Verh. m. Georg Haller,
    Peter Hallers u. Margaretha Rieterin Sohn
    Er + 1450 Donnerstag nach St. Martini
    Gestrichen: Pilgram, Hanns Heinrich (Roth) 1617- 1637
    Genannter d. Gr. R.
    Ulrich Ortlieb jünger. Bürgermeister 1417
    Alter Bürgermeister 1428
    im Altherrenstand 1435
    Oberster Hauptmann 1435 Bericht u. eigentl. Beschreibung
    (hat d. Stadt secret Insiegel) Starb od. kam aus d. Rat 1442 v. d. Nbger Geschlechter Ankunft u. Herkommen.
    Germ. Museum Bibl. (Welser Bibl. Nr. 66

    Handschrift Arthur Mez:
    Es gibt zwei Ulrich Ortlieb Verh. m. Clara Graser in Nürnberg
    Der Merkel Ahn verh, vor 1300. Der Andere war 1417 des Raths.



    O r t l i e b Nahsauer Hans Nicht der Merkel Ahn!
    Aus: Georg Gärtner, Streifzüge durch Alt- (Handschrift v. Arthur Mez
    Nürnberg, die Lorenzer Stadt. S. 34
    Druck u. Vlg. Fraenk. Verlagsanstalt u. Buchdruckere 192?

    1426 erscheint das Haus im Besitz der Brüder Erasmus und Sebald Schürstab, die es am 4. Februar 1427 an Ulrich Ortlieb verkauften. Dieser erwarb 1430 auch das vormals Fricksche Haus, das er kurze Zeit darauf an Fritz Eidkircher vererbte. - In der Zeit vom 2. Februar bis 8. Mai 1431 weilte König Sigismund in Nürnberg. Mummenhoff hält es nicht für unwahrscheinlich, dass er bei Ulrich Ortlieb im Nassauerhause gewohnt hat. Der König war dem Ortlieb und andern Bürgern von Nürnberg schon vorher Geld schuldig. Jetzt befand er sich wieder in Geldschwierigkeiten und liehs sich von Ortlieb 1500 rheinische Gulden leihen. Dafür musste er aber seine goldene Krone als Pfand hergeben. Zum Andenken an diese königliche Anleihe liehs Ortlieb die Galerie mit den Wappen an seinem Hause anbringen. - Ulrich Ortlieb scheint 1442 gestorben zu sein. In diesem Jahr verschwinden die Ortlieb aus den Nürnberger Rathsgängen. Ulrich soll der Letzte seines Geschlechts gewesen sein. Erbe des Hauses wurde Georg Haller, der mit Ortliebs Tochter Petronella verheiratet war. Ulrich und Endres, die Söhne Georg Hallers, beerbten ihren Vater und teilten die Nachlassenschaft unter sich. Ulrich erhielt das Vorderhaus - das eigentliche Nassauerhaus - Endres das Hinterhaus an der Karolinenstrasse, in dem sich auch der Eingang befand, der nun zum Nassauerhaus gezogen wurde, während für das Nebenhaus ein besonderer Eingang hergestellt wurde. Ulrich Haller starb 1505. (Folgende Besitzer: Seine Töchter Marga­rete und Martha; 1512 kaufte es Peter Imhoff d. Ae., dann gemeinsamer Besitz seiner Söhne Bernhardin, Sebastian und Hieronymus; 1556 Sebastian Allein­besitzer. Von dessen Erben kaufte es der Losunger Willibald Schlüsselfelder 1556, das nun lange im Besitz dieser Familie blieb.) Karl Schlüsselfelder, der letzte des Geschlechts bestimmte 1709 testamentarisch , dass das Haus ein ewiges Fideikommihs oder Vorschickungshaus bleiben solle. In den Genuhs solle zunächst seine Frau, eine geborene Haller, treten, für den Fall deren Wiederverheiratung sein Vetter, Karl Wilhelm Welsen, und sein Schwager Ferdinand Sigmund Krehs. das Haus sollte abwechselnd von den ältesten der beiden Familien bewohnt werden. Unter dem offiziellen Namen Schlüsselfeldersches Stiftungs-Haus dient es auch heute noch dem gleichen Zweck.


    O r t l i e b Stadtarchiv Nürnberg Akt 66.18
    Von dem Geschlecht der Ortlieb.
    In einer alten Urkunde bey den Closter Engelthal findet man als einen Zeugen N. Ortlieb ao 1260, welches auch ein gar altes Nürnberg. Geschlecht ist. Marquardt Ortlieb hat gelebt ao 1327, in Raths Verzeichungen stehen sie bis ao 1442 u. schreibt Dr. Christoph Scheuerl, daß auf eine Zeit 18 dieß Geschlechts zu Nürnberg gewohnet die alle eigne Häußer gehabt u. sey Hannß Ortlieb d. jünger, der letzte dieß Geschlechts gewest, hingegen schreibt Conradt Haller Jacob Ortlieb gestorben ao 1417 hab zween Söhn verlaßen, Jacob und Paul genannt, so beede mannbahr u. ledig verstorben und sey Paulus der letzte gewesen.

    Kinder:
    1. 6. des Rats Ulrich GROLAND wurde geboren in in Nürnberg,,,,,; gestorben am 25 Apr 1407 in Nürnberg,,,,,.
    2. Wilhelm GROLAND gestorben in 1377.

  7. 14.  Peter SCHOPPERPeter SCHOPPER (Sohn von Consul Gottfried SCHOPPER und Geyer PFINZING); gestorben in 1401.

    Notizen:

    Verzeichnis der Voreltern...von Paul Wolfgang Merkel, 1992 bearbeitet von Arthur Mez: Nr. XV. 18138

    Peter heiratete Katharina GRUNDHERR um 1330. Katharina (Tochter von Genannter Heinrich VON GRUNDHERR und Margarete Kunigunde GLÖTZELMANN) gestorben in ? 1408. [Familienblatt] [Familientafel]


  8. 15.  Katharina GRUNDHERR (Tochter von Genannter Heinrich VON GRUNDHERR und Margarete Kunigunde GLÖTZELMANN); gestorben in ? 1408.

    Notizen:

    Verzeichnis der Voreltern...von Paul Wolfgang Merkel, 1992 bearbeitet von Arthur Mez: Nr. XV. 18139
    AL Mez Korrekturblatt von 2000: s. Nr. 772803 = 1537359

    Notizen:

    so nach Biedermann DCXV, Peter wird aber inzwischen angezweifelt. Seine Abstammung ist nicht geklärt
    s.auch AL Stavitz
    (A.Metz, S.189)

    Kinder:
    1. 7. Elisabeth SCHOPPER gestorben in 1409 in Nürnberg,,,,,.
    2. Anna SCHOPPER gestorben vor 1376 in Nürnberg,,,,,.